SUP mit Kindern: 5 gute Gründe, mit Kindern zu SUPen

In der ersten Folge unser Blogreihe “SUP mit Kindern” verraten wir Euch, warum Ihr SUP mit Kindern diesen Sommer unbedingt ausprobieren solltet und was Ihr und Euer Kind vom Stand Up Paddling habt.

Kinder lieben Wasser. Und Kinder brauchen Bewegung. Eltern aber auch. Häufig hängt aber einer den anderen ab. Entweder die Kinder die Eltern durch ihre Energie und Kondition oder aber die Eltern die Kinder durch ihre körperliche Überlegenheit, wie bei einer Radtour. Stand up Paddling ist eine Sportart, die bestens geeignet ist, mit Kindern sportlich aktiv zu sein und zu werden. Denn: Den Umgang mit dem Paddel erlernen Kinder noch leichter und schneller als Laufrad oder Fahrrad fahren. Ratzfatz wird Dein Kind Dir auf dem Wasser davonfahren. Das Gleichgewicht auf dem Board zu halten, ist für Kinder noch leichter als für uns Erwachsene. Aber auch wenn Dein Kind gar nicht selbst fahren möchte, sondern Ihr das SUP-Board gemeinsam als Taxi nutzt, werdet Ihr wunderschöne Erlebnisse als Familie erleben.

Aber warum nun genau ist SUP so geeignet als Familiensport?

1. SUP ist leicht erlernbar:

SUP ist die ideale Sportart für Familien mit Kindern, denn Ihr und Eure Kinder könnt die ersten Paddelschläge einfach erlernen und schnell auf Augenhöhe miteinander paddeln. Das fördert das Selbstbewusstsein Eures Kindes, weil es Euch auf dem Board ebenbürtig ist, (oder sogar noch besser? 😉) und es fördert Euren Zusammenhalt in der Familie.

2. SUP vereint Gemeinschaft und Individualität

Das Schöne am Stand am Paddling ist, dass Ihr  gemeinschaftlich als Familie unterwegs seid und trotzdem jeder entsprechend seiner Möglichkeiten und seiner Lust paddeln kann. Durch eine große Bandbreite an Boards ist außerdem vieles mit dem SUP möglich: Das SUP-Board als Taxi für die Kids nutzen, auf einem Tandem-Board gemeinsam paddeln oder aber eine Tour gemeinsam, jeder mit seinem Board nach Lust und Laune, fahren.

Womit wir schon beim zweiten positiven Aspekt sind: Gemeinschaftliches und individuelles Erleben in Kombination.

3. SUP ist für jedes Familienmitglied geeignet

Stand up Paddling ist für jeden in der Familie geeignet, da es ein Sport ist, der keine besonderen Vorkenntnisse erfordert und es für jede Könnens-Stufe das richtige Board gibt. Anfänger wählen ein breiteres Board (ein Allround-Board), das mehr Stabilität bietet und somit garantiert, dass man nach einer Einweisung sogleich die ersten sicheren Paddelschläge machen kann. Für Fortgeschrittene gibt es schmalere Boards (sogenannte Race-Boards). SUP Boards speziell abgestimmt für Kinder und extra größere Familienboards gibt es auch. Ihr passt Euch also nicht dem Sport an, sondern das Sportgerät wird passend für Euch gewählt. Und dadurch, dass SUP eine sehr schonende Sportart ist, können auch die Großeltern mit aufs SUP Board.

4. Stand Up Paddling benötigt wenig Material und geringen Aufwand

Beim SUP braucht Ihr nicht viel Material: Auf einem See zunächst nur ein SUP Board, ein Paddel, eine Leash und eine Schwimmweste für Euer Kind.Ihr seht: Dein Equipment hält sich in überschaubarem Rahmen. Der Transport ist auch denkbar einfach: Stand up Paddle-Boards gibt es seit einigen Jahren als Inflatable Boards, also aufpumpbar. Inflatable Board (iSUPs) haben eine sehr gute Qualität. Außerdem benötigt Ihr zum SUPen keinen Wind und keine Wellen, wie bei anderen Wassersportarten und seid in der Ausübung dadurch wesentlich freier und unabhängiger. Für den Beginn ist ein ruhiger See übrigens ein guter Einstieg.

5. SUP ist Bewegung an frischer Luft

Nicht zuletzt hat Stand up Paddling einen hohen Gesundheitswert: die Kondition wird gestärkt, Arm-, Rücken-, Rumpf- und Beinmuskulatur beansprucht und dadurch der gesamte Körper gekräftigt. Ihr könnt aber auch: Entspannt über das Wasser gleiten und die Ruhe auf dem Board genießen. Mit dem Kind oder Freunden ein Rennen fahren oder das Board als schwimmbare Badeplattform nutzen. Genauso könnt Ihr das SUP-Board für die Fitness nutzen, indem Ihr mal eine Trainingsrunde einlegt oder sogar Yoga auf dem Board macht. Oder was wir auch gerne machen: Eine gemeinsame Tour unternehmen. SUP ist vielfältig: Erholung und Entspannung, Spaß, Kondition erlangen, Beweglichkeit fördern und/oder Kraft aufbauen. Ihr entscheidet, worauf  Ihr Lust habt und was gut für Euch und Euer Kind ist.

Ihr seht: es gibt viele gute Gründe SUPen zum Familienvergnügen zu machen und endlich mal mit den Kindern Stand Up Paddeln zu gehen. Und das ist auch der Grund, warum wir Stand Up Paddeln so lieben!

Von unserem ganz persönlichen Beginn beim SUP berichten wir übrigens in diesem Blogbeitrag auf SUP and family.

Im zweiten Teil unserer Blogreihe “SUP mit Kindern” verraten wir Euch unsere persönlichen Tipps und Tricks für die ersten Paddelschläge mit Euren Kindern. Und im 3. Teil geben wir Euch Tipps für die Sicherheit beim SUPen mit Kindern.

Comments (2)

  • Michaela Reply

    Hey Antonia 🤗 Wir sind zwar SUP Anfänger möchten aber im Sommer gerne mit den Kids (10 und 14) einen SUP Urlaub in Europa machen: sonnig, warm, klares Wasser, viele kleine SUP Routen … Hast Du eine Idee wo man das gut realisieren kann 🤔 Wahrscheinlich hast Du schon Erfahrungen sammeln können …

    Ich freue mich schon riesig auf Dein Feedback 👍🏻

    Sonnige Grüße Michaela

    20. April 2019 at 8:16
    • Antonia Reply

      Hallo Michaela, erst einmal: SUPer Idee! Ja, wir haben schon einige SUP-Urlaube gemeinsam verbringen können und etwas Erfahrung. In Europa haben wir ja viele, viele Möglichkeiten, deswegen schwer für mich Dir den optimalen Spot zu nennen. Als Anfänger würden wir Euch ja zu Binnengewässern, stehenden Gewässern, raten. Aber auch am Meer kann man gute Bedingungen vorfinden, um mit Kindern zu SUPen. Bei ruhiger See von Bucht zu Bucht an der Südalgarve (Westalgarve zu wild) oder in Kroatien von Strand zu Strand. Hängt letztlich ohnehin alles von den Bedingungen vor Ort ab. Aber natürlich auch von Eurem Budget und den sonstigen Vorlieben. Ich würde wohl Portugal wählen, da es abwechslungsreich ist und mich die Landschaft mit der Steilküste sehr fasziniert. Konnte ich Dir schon etwas weiterhelfen? Liebe Grüße, Antonia

      20. April 2019 at 22:27

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