SUP Safety: Welche Schwimmweste ist die richtige?

Wir haben ja bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Ihr auf Fließgewässern, großen Seen und im Meer immer eine Schwimmweste tragen solltet. Für ungeübte Schwimmer und im Winter bzw. bei kalten Wassertemperaturen gilt sogar: NIEMALS ohne Weste SUPen. Eine Schwimmweste kann Euch das Leben retten!

Aber welche Schwimmweste ist die richtige für uns SUPer?

Spezielle Stand Up Paddle Westen gibt es bisher nicht. Dafür gibt es eine riesige Auswahl an Schwimmwesten für Kanuten, Ruderer, Segler und Kiter, die sich natürlich auch zum SUP eignen. Aber was muss man bei der Auswahl beachten? Welche Anforderungen muss die Schwimmweste erfüllen? Und wie stelle ich fest, ob sie für mich richtig ist? Wir haben zwei gefragt, die sich auskennen: die StecherTwinsDie beiden SUPen fast täglich im Wildwasser oder auf großen Seen und legen sehr viel Wert auf Sicherheit. 

Die wichtigsten Tipps zum Schwimmwesten-Kauf:

  • Fachhandel statt Online-Handel

    Kauft Eure Schwimmweste am Besten im Fachhandel (z.B. bei Globetrotter*) und nicht im Online-Handel. Denn nur dort bekommt Ihr eine professionelle Beratung und könnt die Schwimmweste vor dem Kauf anprobieren und ausgiebig testen. Ehe ihr ohne Schwimmweste auf’s Wasser geht, weil ihr keinen SUP Fachhändler in der Nähe habt, gibt es natürlich auch online eine große Auswahl an erschwinglichen Westen (z.B. hier* ).

  • Anziehen & testen!

    Achtet darauf, dass die Schwimmweste für Euer Körpergewicht ausgelegt ist und Ihr Euch darin ausreichend bewegen könnt ohne, dass sie Euch über den Kopf rutscht. Auch wenn es seltsam aussieht: zieht die Schwimmweste an und macht ein paar “Trockenübungen”. Testet, ob Ihr darin sowohl im Stehen als auch im Knien und Sitzen paddeln könnt.

  • Hauptsache, Ihr fühlt Euch wohl.

    Fühlt Ihr Euch wohl in der Schwimmweste? Oder ist sie zu eng oder zu schwer? Dann sucht weiter. Denn nur wenn Ihr Euch darin 100% wohlfühlt, werdet Ihr die Weste gerne tragen und im Notfall auch am Körper haben.

  • Praxistest nach dem Kauf

    Wenn Ihr das erste Mal mit Eurer Schwimmweste auf dem SUP Board seid, testet sie ausgiebig. Fallt mit ihr ins Wasser und klettert dann aus dem Wasser mit der Schwimmweste am Körper wieder aufs Board zurück. Probiert aus, wie sich die nasse Schwimmweste am Körper anfühlt und wie Ihr Euch damit am Besten bewegen könnt. Immer wieder. 

    Nur so bekommt Ihr Sicherheit für den Notfall und geratet im Ernstfall nicht in Panik. Gleiches gilt übrigens für den Umgang mit einer Leash. Aber dazu demnächst mehr.

    Welche Schwimmweste benutzt Ihr? Seid Ihr damit zufrieden? Wie sind Eure Erfahrungen? 

    Wir freuen uns über Eure Kommentare unter diesem Post. 


    Die Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt des Stand Up Paddling. Leider wird sie sowohl von Anfängern als auch von fortgeschrittenen Paddlern häufig vernachlässigt. Dadurch entstehen immer wieder (lebens-)gefährliche Situationen. Wir wollen durch Aufklärung und Sensibilisierung dazu beitragen, dass das SUPen sicherer wird.

    Bitte helft mit, in dem Ihr selber mit gutem Beispiel voran geht und auch andere Stand Up Paddler auf die bestehenden Gefahren aufmerksam macht. Passt auf Euch auf!

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    Comments (4)

    • Eliane von SUP Club Starnberger See
      Eliane von SUP Club Starnberger See Reply

      Also müssen die Rettungswesten fürs Wildwasser nicht die Norm erfüllen bzgl. “Ohnmachtssicher” wie beim Segeln?

      30. August 2016 at 17:39
    • Kurt Reply

      Versten ich nun nicht ganz den Unterschied zwischen Globetrotter und Online Handel – wo man ja nicht kaufen soll?

      14. Juni 2020 at 16:06
      • Peter Reply

        Keine Lust gehabt richtig zu lesen? Globetrotter ist ein Fachhändler den es in den meisten Städten gibt und wo man verschiedene Westen anprobieren kann, die Bewegungsfreiheit unter den Armen und den Seiten testen kann, denn Menschen sind nunmal unterschiedlich beleibt. Eine Weste sollte immer optimal straff sitzen und darf nicht labbrig herumhängen. Das ist essenziell. Daher immer der Tipp in den Fachhandel zu gehen. Es gibt dort viele Modelle mit unterschiedlichen Vorzügen und das muss man eben für sich dann genau testen. Fertig. Man könnte aber auch das Video anschauen oder den Text nochmal lesen, dann wüsste man das auch. Ich hab’s jetzt eigentlich nur wiederholt. Und ein bisschen mitdenken ist ab und an auch ganz hilfreich.

        15. Juli 2020 at 0:46

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