SUP Basics

SUP. Stand Up Paddling. Stehpaddeln. Für Dich alles Neuland? Dann bist Du hier genau richtig.

In unseren SUP Basics findest Du die wichtigsten Hintergrund- und Basis-Informationen, um mitreden zu können.

Und wenn Du direkt aufs Brett steigen möchtest, guck Dir einfach Peter Bartls How-to-SUP Videos an. Peter erklärt die wichtigsten Paddeltechniken und gibt Tipps zu Sicherheit und Ausrüstung. Anschließend kannst Du Dir dann bei einem SUP Verleih ein Board ausleihen oder einem Kursanbieter einen SUP Anfängerkurs machen.

Was ist SUP?

SUP ist die Abkürzung für Stand Up Paddling (dt. Stehpaddeln) und wie der Name schon sagt, steht Ihr beim SUPen auf dem Board und paddelt mit einem Stechpaddel.

Das Tolle am SUPen: Wind und Wellen sind nicht nötig, es kann quasi auf jedem Wasser gepaddelt werden und Stand Up Paddling ist wirklich kinderleicht zu erlernen. Selbst ungeübte Sportler jeden Alters können nach kurzer Zeit auf dem Board lospaddeln.

Und SUP macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein ganzheitliches und gelenkschonendes Ganzkörperworkout. Durch die Paddelbewegung und das Stehen auf dem Board wird der ganze Körper angespannt und Oberkörpermuskulatur, Bauch und Rücken werden gestärkt. Gleichzeitig wird durch das ständige Ausbalancieren das Gleichgewicht geschult. Und aufgrund der geringen Herz-Kreislauf-Belastung eignet sich SUP auch für ältere oder (noch) nicht so fitte Menschen.

Damit ist SUP die neue Lifestyle-Sportart und eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt. Neben dem klassischen SUP gibt es inzwischen unendlich viele verschiedene Varianten und Disziplinen: SUP auf der Langstrecke (Long Distance), SUP im Race, SUP auf Wellen bzw. im Wind, SUP im Wildwasser, SUP Yoga, SUP Fitness, SUP Polo, SUP Boards für mehrere Personen, SUP für Kids, SUP für die ganze Familie, SUP als Teambuilding, SUP als Betriebssport und sogar in der Rehabilitation – es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Denn schließlich kann man eigentlich überall, wo Wasser ist auch SUPen. Ausgenommen von der heimischen Badewanne vielleicht.

SUP ist übrigens nicht nur ein Sommersport, sondern auch im Winter – mit der richtigen Ausrüstung – sehr gut möglich.

Herkunft und Geschichte des Stand Up Paddelns

SUP hat eine lange Tradition. Überlieferungen nach wird Stand Up Paddeln bereits seit Jahrtausenden von polynesischen Inselvölkern im pazifischen Ozean betrieben. Die Fischer bewegten sich stehen auf Ihren Kanus durch die Gewässer. Im 20. Jahrhundert standen zunächst nur Fotografen und Surflehrer auf Hawaii auf dem Brett, um durch die stehende Position besser sehen zu können. Später kam der Einsatz eines Stechpaddels hinzu, er erlaubte es, schneller vom Ufer zu den wellenbrechenden Riffen und zurück zu gelangen. Auch in Asien sind Bambusflöße und Kanus weitverbreitet, bei denen neben Stangen auch Paddel im Stehen zur Erzeugung des Vortriebs eingesetzt werden.

Regeln auf dem Wasser

Stand Up Paddeln lässt sich wirklich fast überall, wo sich Wasser befindet. Da Ihr aber nicht immer alleine auf dem Wasser unterwegs seid, gibt es grundsätzlich aber vor allem auf öffentlichen Wasserflächen folgende Regeln zu beachten.

  • Jeder hat sich so zu verhalten, dass niemand gefährdet oder geschädigt wird.
  • Vor dem Start vergewissern, dass die übrige Schifffahrt nicht beeinträchtigt wird.
  • Es besteht Rechtsfahrgebot!
  • Nähert sich ein Fahrzeug auf Kollisionskurs von Steuerbord( in Fahrtrichtunggesehen von rechts) rechtzeitig ausweichen.
  • Kommt das Fahrzeug von Backboard (links) Kurs bei behalten, aber eine Möglichkeit zur Vermeidung eines Zusammenstoßes offen halten.
  • Es ist verboten Gewässer, Ufer, Uferbefestigungen und Schifffahrtsanlagen zu beschädigen oder zu verunreinigen.
  • Auf den meisten Gewässern seid Ihr als Stand Up Paddler das kleinste Glied in der Kette und müsst demnach allen anderen ausweichen.
  • ACHTUNG: Achtet in Gebieten wo auch Surfer und Kiter unterwegs sind, darauf diesen nicht in den Weg zu paddeln. Bei starkem Wind ist das Ausweichen manchmal schwierig und so ein Zusammenstoß kann schnell schmerzhaft sein.

Unser zusätzlicher Tipp: Wenn Ihr ein neues Revier erkunden wollt, guckt Euch vorher die Gegebenheiten genau an oder fragt jemanden,  der das Gebiet und dessen Gefahren und Eigenschaften besser kennt und Euch Tipps geben kann. Für alle Spots auf SUP Scout gilt: sie wurden von einem SUP Scout getestet und eingestellt. Trotzdem können die Gegebenheiten vor Ort aufgrund von Jahreszeiten, Wetter oder Tide anders als beim Testen sein.

How-to-SUP Videos von Peter Bartl

Peter Bartl – SUPer der ersten Stunde und Fluss-Surf-Legende aus Österreich – erklärt Euch in seinen Videos, die wichtigsten Paddeltechniken und gibt Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene. Wir freuen uns, dass Peter uns seine Videos zur Verfügung gestellt hat.

How to Stand Up Paddle BASICS – SUP für Einsteiger

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