SUP mit Kindern: SUP Boards für Kinder

Eure Kinder wollen auch ein eigenes SUP? Soll es ein Gebrauchtes aus dem Verleih sein oder doch ein neues SUP? Welche Größe vom Board ist eigentlich “kindgerecht”? Unsere Redakteurin Antonia von “SUP and family” hat für Euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Für den Beginn ist ein Allround-SUP-Board, wie Ihr es in jedem Verleih finden könnt, ausreichend. Ein Paddel, dass man auf die Größe des Kindes einstellen kann, wäre sehr hilfreich, ist aber oft nicht zur Hand. Bei den verstellbaren Paddeln wählt Ihr somit einfach erst einmal die kleinste Einstellung. Ein auf die Größe des Kindes eingestelltes Paddel hat aber den Vorteil, dass es für Kinder auch viel leichter zu beherrschen ist. Wenn Ihr also die Möglichkeit habt, wählt einen Verleih aus, der das passende Material für Kinder hat. Um erste Paddelschläge zu üben und zu sehen, ob dem Kind diese Sportart gefällt, reicht erst einmal das Material, das ohnehin zur Hand ist.

Unterschiede zu “normalen” SUP-Boards

Sobald man sich weiterentwickeln möchte, spätestens jedoch wenn man eine SUP-Tour mit Kindern plant, sollte man auch die Kinder mit passendem Material ausstatten. Wer nun denkt, dass SUP-Boards für Kinder nur ein Marketing-Gag der Hersteller seien, der hat weit gefehlt. Ein SUP-Board ist für Kinder VIEL besser beherrschbar: Es ist kürzer und schmaler, dadurch wendiger und die Kinder deutlich schneller als mit einem SUP für Erwachsene. Mit dem dazu passenden Paddel fährt das Kind einem dann gern auch mal davon! SUP-Paddel für Kinder lassen sich nicht nur in der Länge verstellen, sie haben auch ein deutlich kleineres Paddelblatt. Wir von SUP and family starteten anfangs auch mit unserem Allroundboard. Deutlich häufiger auf dem Wasser sind wir aber seitdem wir auch die Kinder mit einem Board ausgestattet haben. Seitdem fahren wir auch gemeisname Touren mit Kindern. SUPs für Kinder gibt es von Red Paddle Co, Starboard, Fanatic und vielen weiteren Marken, zum Teil sogar im Allroundshape und auch als Raceboard extra für Kinder.  Grundsätzlich lässt sich festhalten:

[porto_content_box border_top_color=”#A9D0F5″ border_radius=”5″ bg_top_color=”#E0ECF8″ bg_bottom_color=”#EFFBFB” align=”justify”]

 

Breites oder schmales Kinder SUP?

  • Je breiter das SUP-Kids-Board, desto stabiler. Gerade Anfänger werden sich damit wohl fühlen, wahrscheinlich aber auch schnell diesem Board entwachsen.
  • Je schmaler und länger desto schneller und spurstabiler. Eher für Fortgeschrittene und bei Kindern schnell beliebt.

[/porto_content_box]

Das unterscheidet sich also nicht zu den SUPs für Erwachsene, folgt es doch physikalischen Gesetzen. Solange Ihr das SUP eher als Badeplattform für Spiel und Spaß nutzt, ist ein extra SUP-Kids-Board aus unserer Sicht nicht notwendig. Solltet Ihr aber eine SUP-Tour planen, dann macht ein Board fürs Kind absolut Sinn. Bisher sind bei uns übrigens alle Kinder bestens mit dem Kids-Race-Board, also eher schmal und lang, zurecht gekommen. Sie sind uns eben einfach überlegen was das Erlernen neuer Sportarten und das Gleichgewichtsgefühl angeht. Allerdings geht dies deutlich leichter mit dem Material in der passenden Größe, denn die Allround-Boards für Erwachsene sind für Kinder viel zu breit, um das Paddel sauber so nah und senkrecht wie möglich neben dem Board eintauchen zu können.

Aus eigener Erfahrung raten wir Euch dazu die SUP-Boards vor dem Kauf auf dem Wasser zu testen! So könnt Ihr gleich sehen, welches SUP-Board Euer Kind favorisiert und profitiert von der Beratung von erfahrenen Paddlern. Es gibt viele Möglichkeiten SUP-Boards kostenfrei zu testen und sich so einen Überblick über die verschiedenen Hersteller zu verschaffen. Dabei raten wir Euch dringend dazu in ein SUP-Board eines namhaften, erfahrenen Herstellers – also in Qualität- zu investieren. Wir beobachten den Markt nun schon seit mehreren Jahren und müssen feststellen, dass die supergünstigen SUP-Boards auch entsprechend schnell kaputt gehen. Dies zeigen immer wieder Einträge in Foren auf Facebook und Co. Unsere Boards halten seit 5 Jahren was sie versprechen und sind von Starboard und Fanatic. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihr mit einem qualitativ hochwertigen SUP-Board auch meist einen guten Service zur Hand habt, wenn doch mal etwas mit dem Board sein sollte.

SUP-Material für Kinder

Je nach geplanter Tour haben wir folgende SUP Kids-Boards auf unseren Touren im Einsatz:

iSUP Kids Board von Starboard für den Fluss, Seen und alle Einsteiger-Kids mit fest verbauten kurzen Finnen:

Starboard SUP Kids in 9’0″x28″

Fanatic Ripper Race für längere Touren auf Seen und Flüssen ohne Strömung mit langer Finne zum Einstecken. Nach Umstellung der Range bei Fanatic erhältlich als Fanatic Ripper Touring:

Fanatic Ripper Touring 10’0″x26″

 

MAKAIO RACE X-PRO KIDS 12.6 mit nur 19″ Breite ist ein spezielles Kinder Race Board. Sehr schmal, sehr schnell und mittlerweile bietet Makaio sogar spezielle Kids-Race-Camps für die Nachwuchsförderung an. Bei uns nicht auf Touren mit am Start, hat im Test aber Bestzeiten erzielt!

MAKAIO RACE X-PRO KIDS 12’6″x19″

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

weitere Blogbeiträge von SUPscout