Blogreihe: SUP mit Hund – Teil 5

Warum SUP (mit Hund) Kurse?

In den bisherigen Teilen unserer Blogreihe haben wir erklärt, warum SUP mit Hund ein tolles Erlebnis ist, welche Voraussetzungen Ihr und Euer Hund erfüllen solltet bevor Ihr das erste Mal aufs Board geht und welches Equipment (Board und Hundeschwimmwesten) Ihr benötigt. Heute wollen wir Euch erklären, warum sich SUP (mit Hund) Kurse lohnen.

Leider sehen wir immer wieder Teams die versuchen gleichzeitig mit ihrem Vierbeiner das Stand-Up Paddeln zu erlernen. Das wird dann meist eine wackelige Angelegenheit und der clevere Hund macht sich aus dem Staub bevor er mit seinem Frauchen/Herrchen baden geht!
SUP mit Hund sollte aber nicht zur unkontrollierten Plansch-Gaudie werden. Wenn der Hund hier und da mal vom Board rutscht, kann leider allzu schnell ein schlimmer Unfall passieren. Die gemeinsame Freizeitbeschäftigung, die allen Spaß machen und bei der durch das gemeinsame Erlebte die Bindung und das Vertrauen zueinander wachsen soll, bewirkt dann genau das Gegenteil.

Selbstständiges Erlernen von Stand Up Paddling ist grundsätzlich kein Problem und toll. Gleichzeitig birgt es aber die Gefahr falscher und dadurch ungesunder Bewegungsabläufe. Ebenso gilt es bestimmte Regeln zu beachten.

Um sich selbst (und den Hund) nicht in unnötige Gefahr zu bringen, ist es wichtig, dass der Mensch die Grundlagen des SUPs (mind. Fahren, Wenden, Stoppen) sicher beherrscht. Man sollte auch über ausreichend Wassersportkenntnisse (Sicherheitsausrüstung, Wetterlage, Befahrregeln, Reviere, etc.) verfügen – bevor man selbst das erste Mal alleine paddelt.

Aus diesem Grund bilden wir von SUP-Hund zertifizierte Trainer/Schulen aus, die sowohl die entsprechende Erfahrung im Umgang mit dem Hund vorweisen können als auch die nötigen Wassersportkenntnisse haben.

Das sollte ein SUP-Hund-Kurs bieten

  • Passendes SUP-Equipment
    – Anfängergeeignete, kippstabile Boards mit Anti-Rutsch-Schutz z.B. vollflächige Deckpads
    – Sicherheitsausrüstung für Mensch und Hund
  • Einführung in die Wetter- sowie Gewässerkunde sowie Verhaltensregeln am und auf dem Wasser, Verhalten bei wechselnden Wetterbedingungen
  • Ausreichend Vorbereitung/Einweisung 
    (Paddellänge einstellen, Sichheitsausrüstung richtig anlegen, gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigen…)
  • Trockenübungen – Basics für Mensch und Hund zuerst im Trockenen lernen
  • Übungsstandorte für SUP-Anfängern –  vorwiegend in Stillgewässern: d.h., wenig Strömung, ausreichend Abstand zu anderen Wassersportlern, keine Schifffahrt Möglichkeit mit Hund, über ein flaches Ufer auf das Gewässer zu gelangen (keine Stege oder Kaimauern)
  • Kleine Kursgruppen um im Individualtempo von Mensch und Hund zu üben
  • Gesunde & effektive Paddeltechnik – richtige Paddelführung, Kursänderungen, Wendungen, Stops
  • Einfache Rettungsmanöver zur Selbst- und Fremdrettung

Egal ob im Kurs oder Selbstversuch: Bitte den Hund immer erst dann mit aufs Board nehmen, wenn man selbst sicher ist. Schließlich wächst das Vertrauen des Hundes zu seinem Menschen mit der Sicherheit, die er ihm vermittelt.

Wir – die SUP mit Hund Trainergemeinschaft – möchten darauf hinweisen, dass man Stand Up Paddling mit Hund nur ausüben sollte, wenn man sicher ist, dass dieser Freizeit-Spaß nicht auf Kosten unserer Hunde geht! 

Und wir freuen uns, den tollen Trendsport SUP gut und gerne zum gemeinsamen Outdoor-Erlebnis von Mensch und Hund werden zu lassen! 

Hier findet Ihr eine Übersicht der von uns ausgebildeten “SUP mit Hund”-Schulen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

weitere Blogbeiträge von SUPscout